Von der abwechslungsreichen Arbeit eines Stuckateurs

Stuckateurmeister Christian Heitschötter aus Arnsberg-Bruchhausen hat einen ungemein vielfältigen Beruf. Neben den traditionellen Arbeiten eines Stuckateurs kümmert er sich seit 2012 mit seinem heute neunköpfigen Team auch um die unterschiedlichsten Arbeiten im Inneren der Häuser. „Die Auftragslage ist sehr gut“, verrät der Meister - deshalb würde er sein Team auch gern verstärken.

Waren das eigentlich noch Handwerker oder schon Künstler, die diese Plastiken aus Mörtel an Hausfassaden, an Innenwänden und Decken angebracht haben? Figuren aus der Zeit des Barocks oder Rokoko sind heute selten. Noch seltener die Bauherren, die ihrem Haus durch Stuck im Innenbereich oder an der Fassade etwas Besonderes verleihen möchten.  

Denn auch Häuser gehen mit der Mode, wenn auch in wesentlich langsameren Schritten. Und so hat sich auch das Berufsbild des Stuckateurs der gewandelten Architektur angepasst. Bauherren legen heute viel mehr Wert auf Nachhaltigkeit und auf die praktischen Eigenschaften der Gebäudehüllen.  

 

Verschiedene Putze 

Beim Vergleich einer Gebäudehülle mit der Haut des Menschen lassen sich durchaus Vergleiche ziehen. Beide sind von Individuum zu Individuum recht unterschiedlich und müssen gut gepflegt werden, damit sie schön und entspannt wirken. 

Um diese Wirkung zu erreichen, benutzt der Stuckateur neben dem Fein- und Scheibenputz z. B. den Kratzputz. Dabei wird mit einen sogenannten „Igel“, einem Nagelbrett oder Ähnlichem, die Oberfläche angerissen. Durch diese Behandlung wird die härtere Bindemittelschicht entfernt – der Putz „entspannt“ sich.  Diese Art des Putzes beherrscht kaum noch jemand – Christian Heitschötter schon. 

Dezenter, aber trotzdem mit großer Wirkung ist der Landhausputz. Hier wird die Struktur durch Spachteln erzeugt. Auch so lassen sich die unterschiedlichsten Effekte erzielen.  

Die im Sauerland am häufigsten verwendet Putzart ist der Reibeputz. Welche Putzart letztlich verwendet wird, ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmackes und des Geldbeutels. „Wir legen stets größten Wert auf Qualität“, erklärt der Stuckateurmeister denn auch. Mit seiner langjährigen Erfahrung kann er deshalb „schon von Weitem erkennen, ob das Haus gut verputzt ist.“ 

 

Wird die Farbgestaltung eines Edelputzes mit einer alten künstlerischen Kratz- und Ritztechnik verbunden, spricht man von Sgraffitotechnik (ital. sgrafiare = kratzen). Mit dieser Technik entstehen aus farbigem, mehrlagigem Kratzputz wahre Meisterwerke, die jedem Haus eine ganz persönliche Note verleihen.  

Kratzputze bevorzugen Bauherren, die Wert auf natürliche Rohstoffe legen. Mit ihren mineralischen Eigenschaften neigen diese Putze weniger zur Verschmutzung, sind sehr langlebig und hoch atmungsaktiv. Ihr hoher pH-Wert wirkt auf natürliche Weise dem Algen- und Pilzbewuchs entgegen. 

Spezialist auch bei Innenausbau + Co.  

 

Apropos Pilze. Christian Heitschötter ist auch Wasserschaden-Fachberater und weiß, wie man dem Schimmelpilz auf den Leib rückt. Überhaupt kennt man sich im Team von Christian Heitschötter nicht nur mit alten Techniken aus. Großer Wert wird auf Weiterbildung gelegt, um für die Kunden immer auf dem neusten Stand der Technik zu sein. 

 

Das Team um Stuckateurmeister Christian Heitschötter kümmert sich im Raum Arnsberg-Sundern nicht nur um schöne Gebäudehüllen, sondern kennt sich auch bestens aus, wenn es um Vollwärmeschutz, Wärmedämm-Verbund-Systeme (WDV-Systeme), Innen- und Außenputz, Trockenbau, Fassadenanstrich, Altbausanierung, Sanierputz und Reparaturarbeiten an Häusern geht.  Stuckarbeiten wie z. B. der Bossenputz stehen aber nach vor wie auf dem Programm des Meisterstuckateur-Betriebes. 

 

Wer Stuckateur oder Maler (m/w/d) ist und Lust hat, sich im Team der Firma Heitschötter einzubringen, kann sich gern bewerben.

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Stuckateurmeisterbetrieb Christian Heitschötter

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