60 Prozent der Deutschen fühlen sich laut Umweltbundesamt von Nachbarschaftslärm gestört. Da jetzt immer mehr Menschen im Homeoffice arbeiten, wird eine gute Schallisolierung immer wichtiger.
Ein Stockwerk höher toben die Kinder, von der Wohnung gegenüber dringt laute Musik und der alte Staubsauger von nebenan lärmt. Besonders in schlecht gedämmten, hellhörigen Altbauwohnungen erzeugt ständiger Lärm Stress. Das betrifft zunehmend Berufstätige, die ihren Arbeitsplatz ins Homeoffice verlegt haben. Wo eine bauliche Modernisierung mit neuer Schalldämmung nicht möglich ist, sind Alternativen gefragt. Die gibt es für Ruhebedürftige in vielfacher Form.


Dekorative Akustikbilder
Eine effektive KombiLösung sind schalldämmende Vorwandinstallationen sowie Teppiche oder Teppichböden. Gemeinsam senken sie den Geräuschpegel deutlich und auf dekorative Weise. So können schon Akustikbilder den Raumschall effektiv senken. Die mit schalldämmendem Technikstoff bezogene Wanddekoration lässt sich mit individuellen Fotomotiven aus dem eigenen Fundus oder vom Download Portal bedrucken. Das Verfahren ist auch für Raumteiler möglich, die sich als flexibel einsetzbare Schalldämmer und Trennwände im Homeoffice nützlich machen.


Flüster-Teppichböden
Neuartige textile Bodenbeläge absorbieren Schall deutlich besser als ein Hartboden aus Massivholz oder Laminat. „Teppichböden können den Schall um bis zu 37 Dezibel reduzieren“, erläutert Thomas Mau von der BHW Bausparkasse. „Sie dämpfen nicht nur den Trittschall, sondern auch Umgebungslärm.“ Besonders gute schalldämmende Eigenschaften haben Teppichböden mit der Auszeichnung „FlüsterQualität“. Auch in puncto Langlebigkeit setzen die neuen Teppiche Maßstäbe. Zwar kosten hochwertige Varianten mindestens 45 Euro pro Quadratmeter, dafür halten sie aber auch bis zu 15 Jahre und länger.
Quelle: Postbank