Ohne Menschen, die ein Ehrenamt ausüben, ist unser Gemeinwesen kaum denkbar. Freiwillig und oft unentgeltlich wird geholfen, angeleitet, unterstützt oder sogar gerettet. Auch Kinder und Jugendliche können wichtige Ehrenamtstätigkeiten übernehmen. Wir haben beim Jugendrotkreuz in Meschede mit drei Nachwuchsrettern gesprochen.

Phil Baer ist mit seinen elf Jahren einer der jüngeren Mitglieder im Jugendrotkreuz. Bereits seit rund zwei Jahren ist der Junge aus Hüsten dabei. „Mein Vater ist auch im Roten Kreuz engagiert und hat mir gezeigt, wie schön es mit den anderen Kindern hier ist. Deshalb bin ich zu den Gruppenstunden gegangen“, verrät er. „Ich habe gemerkt, dass ich hier etwas Wertvolles lerne und mache. Das macht mich sogar ein bisschen stolz!“

Text, Fotos und Videos: Britta Melgert

Mit acht Jahren geht es los

Die Zwillinge Lilly und Fiona Knippschild aus Meschede sind mit ihren 14 Jahren schon „alte Hasen“ beim Jugendrotkreuz. „Wir konnten es früher kaum erwarten, endlich acht Jahre alt zu werden, um mitmachen zu dürfen,“ erinnert sich Lilly. „Weil unser älterer Bruder hier bereits aktiv war, haben wir viel von seinen Erfahrungen mitbekommen und wollten das auch erleben“. Fiona ergänzt: „Durch unsere regelmäßigen Treffen sind schöne Freundschaften entstanden, die ich nicht missen möchte. Als während der Corona-Zeit viele Aktivitäten eingestellt werden mussten, haben wir das Miteinander hier sehr vermisst.“

Erste Hilfe, Sanitätswesen und erste Einsätze

Doch inzwischen ist der Normal-Modus beinahe wieder hergestellt. Wöchentlich trifft man sich mit der Gruppenleitung und übt beispielsweise Erste Hilfe oder erlernt das Sanitätswissen. „Ich kann schon ganz ausgezeichnet den Blutdruck messen“, erfahren wir von Phil. Lilly und Fiona könnten im Ernstfall bereits reanimieren. „So schlimm ist bisher aber zum Glück kein Notfall in unserem Beisein gewesen“, erzählt Lilly. „Wir haben aber anlässlich des Triathlons am Hennesee die erwachsenen Helfer unterstützt und kleinere Verletzungen versorgt“.

Bei Blutspende-Aktionen dabei

„Und natürlich sind wir bei den Blutspende-Aktionen dabei“, informiert uns Fiona. „Auch wenn es da bisher meist nur darum geht, Daten am Computer zu erfassen oder Brötchen zu schmieren, ist uns doch bewusst, dass wir ein wichtiges Rädchen im Getriebe sind. Und letztlich geht es ja auch darum, zu lernen. In ein paar Jahren werden wir selbst fit genug für weiterführende Aufgaben wie das Blutabnehmen sein“. Beide Mädchen sind sich sicher, noch lange dabeibleiben zu wollen. “Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass ich Gruppenleiterin werde”, sagt Lilly.

Gespielte Notfälle an spannenden Orten

Doch bis dahin heißt es weiterhin viel Spaß haben und nebenbei lernen. „Einmal im Jahr wird für uns eine 24-Stunden-Übung organisiert“, berichtet Fiona. „Da werden für uns an spannenden Orten lauter gespielte Notfälle inszeniert, die wir mit unserem Können und mit nur wenig Unterstützung durch Erwachsende lösen müssen“. Unfälle in Fort Fun oder der Absturz eines Heißluftballons am Flugplatz in Schüren – natürlich alles simuliert, aber durch „blutiges“ Make-up täuschend echt wirkende Wunden kosten schon Überwindung, wenn man als Helfer sein Bestes geben muss. „Da können wir das, was wir vorher theoretisch gelernt habe, in die Praxis umsetzen“, erzählt Lilly mit strahlenden Augen. „Das gibt uns Mut und Selbstvertrauen“.

Phil steht noch am Anfang und kann sich trotzdem schon über ein gutes Grundwissen freuen. „Wenn ich einen Verletzten auf der Straße sehen würde, wüsste sofort, was ich tun kann, um ihm zu helfen. Zumindest bei den ersten Schritten. Das gibt mir das schöne Gefühl, nicht klein und hilflos zu sein. Helfen – das ist doch Ehrensache!”

EDEKA Löffler

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Ohne Menschen, die ein Ehrenamt ausüben, ist unser Gemeinwesen kaum denkbar. Freiwillig und oft unentgeltlich wird geholfen, angeleitet, unterstützt oder sogar gerettet. Auch Kinder und Jugendliche können wichtige Ehrenamtstätigkeiten übernehmen. Wir haben beim Jugendrotkreuz in Meschede mit drei Nachwuchsrettern gesprochen.

Phil Baer ist mit seinen elf Jahren einer der jüngeren Mitglieder im Jugendrotkreuz. Bereits seit rund zwei Jahren ist der Junge aus Hüsten dabei. „Mein Vater ist auch im Roten Kreuz engagiert und hat mir gezeigt, wie schön es mit den anderen Kindern hier ist. Deshalb bin ich zu den Gruppenstunden gegangen“, verrät er. „Ich habe gemerkt, dass ich hier etwas Wertvolles lerne und mache. Das macht mich sogar ein bisschen stolz!“

Text, Fotos und Videos: Britta Melgert

Mit acht Jahren geht es los

Die Zwillinge Lilly und Fiona Knippschild aus Meschede sind mit ihren 14 Jahren schon „alte Hasen“ beim Jugendrotkreuz. „Wir konnten es früher kaum erwarten, endlich acht Jahre alt zu werden, um mitmachen zu dürfen,“ erinnert sich Lilly. „Weil unser älterer Bruder hier bereits aktiv war, haben wir viel von seinen Erfahrungen mitbekommen und wollten das auch erleben“. Fiona ergänzt: „Durch unsere regelmäßigen Treffen sind schöne Freundschaften entstanden, die ich nicht missen möchte. Als während der Corona-Zeit viele Aktivitäten eingestellt werden mussten, haben wir das Miteinander hier sehr vermisst.“

Erste Hilfe, Sanitätswesen und erste Einsätze

Doch inzwischen ist der Normal-Modus beinahe wieder hergestellt. Wöchentlich trifft man sich mit der Gruppenleitung und übt beispielsweise Erste Hilfe oder erlernt das Sanitätswissen. „Ich kann schon ganz ausgezeichnet den Blutdruck messen“, erfahren wir von Phil. Lilly und Fiona könnten im Ernstfall bereits reanimieren. „So schlimm ist bisher aber zum Glück kein Notfall in unserem Beisein gewesen“, erzählt Lilly. „Wir haben aber anlässlich des Triathlons am Hennesee die erwachsenen Helfer unterstützt und kleinere Verletzungen versorgt“.

Bei Blutspende-Aktionen dabei

„Und natürlich sind wir bei den Blutspende-Aktionen dabei“, informiert uns Fiona. „Auch wenn es da bisher meist nur darum geht, Daten am Computer zu erfassen oder Brötchen zu schmieren, ist uns doch bewusst, dass wir ein wichtiges Rädchen im Getriebe sind. Und letztlich geht es ja auch darum, zu lernen. In ein paar Jahren werden wir selbst fit genug für weiterführende Aufgaben wie das Blutabnehmen sein“. Beide Mädchen sind sich sicher, noch lange dabeibleiben zu wollen. “Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass ich Gruppenleiterin werde”, sagt Lilly.

Gespielte Notfälle an spannenden Orten

Doch bis dahin heißt es weiterhin viel Spaß haben und nebenbei lernen. „Einmal im Jahr wird für uns eine 24-Stunden-Übung organisiert“, berichtet Fiona. „Da werden für uns an spannenden Orten lauter gespielte Notfälle inszeniert, die wir mit unserem Können und mit nur wenig Unterstützung durch Erwachsende lösen müssen“. Unfälle in Fort Fun oder der Absturz eines Heißluftballons am Flugplatz in Schüren – natürlich alles simuliert, aber durch „blutiges“ Make-up täuschend echt wirkende Wunden kosten schon Überwindung, wenn man als Helfer sein Bestes geben muss. „Da können wir das, was wir vorher theoretisch gelernt habe, in die Praxis umsetzen“, erzählt Lilly mit strahlenden Augen. „Das gibt uns Mut und Selbstvertrauen“.

Phil steht noch am Anfang und kann sich trotzdem schon über ein gutes Grundwissen freuen. „Wenn ich einen Verletzten auf der Straße sehen würde, wüsste sofort, was ich tun kann, um ihm zu helfen. Zumindest bei den ersten Schritten. Das gibt mir das schöne Gefühl, nicht klein und hilflos zu sein. Helfen – das ist doch Ehrensache!”

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Ohne Menschen, die ein Ehrenamt ausüben, ist unser Gemeinwesen kaum denkbar. Freiwillig und oft unentgeltlich wird geholfen, angeleitet, unterstützt oder sogar gerettet. Auch Kinder und Jugendliche können wichtige Ehrenamtstätigkeiten übernehmen. Wir haben beim Jugendrotkreuz in Meschede mit drei Nachwuchsrettern gesprochen.

Phil Baer ist mit seinen elf Jahren einer der jüngeren Mitglieder im Jugendrotkreuz. Bereits seit rund zwei Jahren ist der Junge aus Hüsten dabei. „Mein Vater ist auch im Roten Kreuz engagiert und hat mir gezeigt, wie schön es mit den anderen Kindern hier ist. Deshalb bin ich zu den Gruppenstunden gegangen“, verrät er. „Ich habe gemerkt, dass ich hier etwas Wertvolles lerne und mache. Das macht mich sogar ein bisschen stolz!“

Text, Fotos und Videos: Britta Melgert

Mit acht Jahren geht es los

Die Zwillinge Lilly und Fiona Knippschild aus Meschede sind mit ihren 14 Jahren schon „alte Hasen“ beim Jugendrotkreuz. „Wir konnten es früher kaum erwarten, endlich acht Jahre alt zu werden, um mitmachen zu dürfen,“ erinnert sich Lilly. „Weil unser älterer Bruder hier bereits aktiv war, haben wir viel von seinen Erfahrungen mitbekommen und wollten das auch erleben“. Fiona ergänzt: „Durch unsere regelmäßigen Treffen sind schöne Freundschaften entstanden, die ich nicht missen möchte. Als während der Corona-Zeit viele Aktivitäten eingestellt werden mussten, haben wir das Miteinander hier sehr vermisst.“

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Doch inzwischen ist der Normal-Modus beinahe wieder hergestellt. Wöchentlich trifft man sich mit der Gruppenleitung und übt beispielsweise Erste Hilfe oder erlernt das Sanitätswissen. „Ich kann schon ganz ausgezeichnet den Blutdruck messen“, erfahren wir von Phil. Lilly und Fiona könnten im Ernstfall bereits reanimieren. „So schlimm ist bisher aber zum Glück kein Notfall in unserem Beisein gewesen“, erzählt Lilly. „Wir haben aber anlässlich des Triathlons am Hennesee die erwachsenen Helfer unterstützt und kleinere Verletzungen versorgt“.

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„Und natürlich sind wir bei den Blutspende-Aktionen dabei“, informiert uns Fiona. „Auch wenn es da bisher meist nur darum geht, Daten am Computer zu erfassen oder Brötchen zu schmieren, ist uns doch bewusst, dass wir ein wichtiges Rädchen im Getriebe sind. Und letztlich geht es ja auch darum, zu lernen. In ein paar Jahren werden wir selbst fit genug für weiterführende Aufgaben wie das Blutabnehmen sein“. Beide Mädchen sind sich sicher, noch lange dabeibleiben zu wollen. “Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass ich Gruppenleiterin werde”, sagt Lilly.

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Doch bis dahin heißt es weiterhin viel Spaß haben und nebenbei lernen. „Einmal im Jahr wird für uns eine 24-Stunden-Übung organisiert“, berichtet Fiona. „Da werden für uns an spannenden Orten lauter gespielte Notfälle inszeniert, die wir mit unserem Können und mit nur wenig Unterstützung durch Erwachsende lösen müssen“. Unfälle in Fort Fun oder der Absturz eines Heißluftballons am Flugplatz in Schüren – natürlich alles simuliert, aber durch „blutiges“ Make-up täuschend echt wirkende Wunden kosten schon Überwindung, wenn man als Helfer sein Bestes geben muss. „Da können wir das, was wir vorher theoretisch gelernt habe, in die Praxis umsetzen“, erzählt Lilly mit strahlenden Augen. „Das gibt uns Mut und Selbstvertrauen“.

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Doch bis dahin heißt es weiterhin viel Spaß haben und nebenbei lernen. „Einmal im Jahr wird für uns eine 24-Stunden-Übung organisiert“, berichtet Fiona. „Da werden für uns an spannenden Orten lauter gespielte Notfälle inszeniert, die wir mit unserem Können und mit nur wenig Unterstützung durch Erwachsende lösen müssen“. Unfälle in Fort Fun oder der Absturz eines Heißluftballons am Flugplatz in Schüren – natürlich alles simuliert, aber durch „blutiges“ Make-up täuschend echt wirkende Wunden kosten schon Überwindung, wenn man als Helfer sein Bestes geben muss. „Da können wir das, was wir vorher theoretisch gelernt habe, in die Praxis umsetzen“, erzählt Lilly mit strahlenden Augen. „Das gibt uns Mut und Selbstvertrauen“.

Phil steht noch am Anfang und kann sich trotzdem schon über ein gutes Grundwissen freuen. „Wenn ich einen Verletzten auf der Straße sehen würde, wüsste sofort, was ich tun kann, um ihm zu helfen. Zumindest bei den ersten Schritten. Das gibt mir das schöne Gefühl, nicht klein und hilflos zu sein. Helfen – das ist doch Ehrensache!”

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