Freude, Erleichterung und Jubel entfesseln sich aus Stefanie Drescher in diesem Moment. Kein Wunder, denn die 36-jährige Athletin hat gerade den absoluten Höhepunkt ihrer Sportkarriere erreicht: eine glänzende Goldmedaille bei den Special Olympics World Games in Berlin. Stefanie Drescher ist eine bemerkenswerte Profi-ID-Judoka, deren sportliche Wurzeln tief im Sauerland verankert sind.

Stolz präsentiert Stefanie Drescher die Goldmedaille, welche die Judoka bei den Special Olympics World Games in Berlin errungen hat. Foto: Drescher 

ID-Judo ist eine Judo-Variante für Menschen mit geistigen Behinderungen. Diese Disziplin existiert seit den 1980er Jahren, und der Behinderten-Sportverein (BSV) Meschede hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Sport Menschen mit Handicap näherzubringen. Hier trat Stefanie Drescher erstmals im Jahr 2010 auf den Tatami, wie die Judo-Matte in der Fachsprache genannt wird. Damals konnte die junge Frau aus Velmede wohl kaum ahnen, dass sie fortan Pokale und Medaillen in Hülle und Fülle sammeln würde. Lothar Braukmann, der zusammen mit Trainer Christoph Gmyrek die BSV-Judoka betreut, beschreibt Stefanie Drescher als "klein, nett und lustig, aber stark und erfolgreich im Sport".

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Nicht nur das blieb von Erfolg gekrönt, sondern auch ihre weitere sportliche Laufbahn: Im Jahr 2014 stand die junge Velmederin zum ersten Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen. Sie sicherte sich Gold bei den nationalen Special Olympics Sommerspielen in Düsseldorf. Zwei Jahre später wiederholte sie diesen Triumph bei der Neuauflage dieses Wettbewerbs in Hannover. Seit 2007 ist ID-Judo offizieller Bestandteil der Special Olympics, der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannt ist.

Der Lohn für ihre Anstrengungen: Stefanie Drescher wurde 2016 bei der HSK-Sportgala mit Gold ausgezeichnet, im darauf folgenden Jahr erhielt sie Silber. Die Goldmedaille bei den nationalen Special Olympics Sommerspielen 2018 in Kiel war für die BSV-Judoka der Startschuss für ihren ersten internationalen Auftritt: 2019 reiste sie zu den Special Olympics World Games nach Abu Dhabi. Und auch dort setzte sich die Erfolgsserie von Stefanie Drescher fort: In ihrer Klasse WK 2, in der Judoka aufgrund ihrer Behinderung eingeschränkte Judo-Techniken einsetzen können, sicherte sie sich direkt die Bronzemedaille.

Damit nicht genug: Da eine Judoka in der Klasse WK 1, in der trotz Handicap mit Judoka ohne Behinderung trainiert wird und die Techniken gut umgesetzt werden können, ausgefallen war, betrat auch Stefanie Drescher die Tatami. Die Belohnung: eine Silbermedaille – ein großartiger Erfolg. In diesem Jahr konnte die junge Judoka aus dem Sauerland außerdem den Titel der deutschen Vizemeisterin und den 3. Platz bei der Europameisterschaft erringen.

Das Jahr 2019 brachte insgesamt viele Veränderungen mit sich: Gemeinsam mit fünf anderen Judokas wechselte Stefanie Drescher ins Sportleistungszentrum nach Köln-Frechen, wo sie ein Sportstipendium der Gold-Kraemer-Stiftung erhielt. Von nun an konnte sich die Sauerländerin ganz dem Judo als Profi widmen. Sie verlegte auch ihren Lebensmittelpunkt nach Frechen und zog in eine Wohngemeinschaft dort. Im Jahr 2023 unterstützt Stefanie Drescher außerdem die Host-Town-Kampagne der Stadt Meschede. Im Rahmen des Fackellaufs, der die drei Host Towns Winterberg, Olsberg und Meschede verbindet, trägt sie symbolisch die olympische Fackel in den Hennepark.

Und nun das große Finale: Bei den Special Olympics World Games in Berlin räumten die deutschen ID-Judoka richtig ab. Fünf Goldmedaillen gingen an die Athletinnen und Athleten mit dem Adler auf der Brust. Eine davon erhielt Stefanie Drescher, die jubelnd nach ihrem Finalsieg durch die Arena lief. Ihre Sportfreunde und -freundinnen von den BSV-Judoka gratulieren zu diesem Erfolg und hoffen auf einige gemeinsame Trainingseinheiten in Meschede.


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Freude, Erleichterung und Jubel entfesseln sich aus Stefanie Drescher in diesem Moment. Kein Wunder, denn die 36-jährige Athletin hat gerade den absoluten Höhepunkt ihrer Sportkarriere erreicht: eine glänzende Goldmedaille bei den Special Olympics World Games in Berlin. Stefanie Drescher ist eine bemerkenswerte Profi-ID-Judoka, deren sportliche Wurzeln tief im Sauerland verankert sind.

Stolz präsentiert Stefanie Drescher die Goldmedaille, welche die Judoka bei den Special Olympics World Games in Berlin errungen hat. Foto: Drescher 

ID-Judo ist eine Judo-Variante für Menschen mit geistigen Behinderungen. Diese Disziplin existiert seit den 1980er Jahren, und der Behinderten-Sportverein (BSV) Meschede hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Sport Menschen mit Handicap näherzubringen. Hier trat Stefanie Drescher erstmals im Jahr 2010 auf den Tatami, wie die Judo-Matte in der Fachsprache genannt wird. Damals konnte die junge Frau aus Velmede wohl kaum ahnen, dass sie fortan Pokale und Medaillen in Hülle und Fülle sammeln würde. Lothar Braukmann, der zusammen mit Trainer Christoph Gmyrek die BSV-Judoka betreut, beschreibt Stefanie Drescher als "klein, nett und lustig, aber stark und erfolgreich im Sport".

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Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Bereits bei ihrer ersten Teilnahme an einem größeren Turnier, den Judo-Einzelmeisterschaften in Hückeswagen im Jahr 2013, gewann sie den Titel einer NRW-Landesmeisterin. Es folgten zahlreiche weitere Erfolge bei den Bethel-Athletics, den NRW-Landesmeisterschaften und anderen ID-Judo-Wettbewerben. Dennoch erwog Stefanie Drescher zu dieser Zeit immer wieder, zum Zumba-Tanz zu wechseln. "Wir mussten sie praktisch überreden, beim ID-Judo zu bleiben", erinnert sich Lothar Braukmann.

Nicht nur das blieb von Erfolg gekrönt, sondern auch ihre weitere sportliche Laufbahn: Im Jahr 2014 stand die junge Velmederin zum ersten Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen. Sie sicherte sich Gold bei den nationalen Special Olympics Sommerspielen in Düsseldorf. Zwei Jahre später wiederholte sie diesen Triumph bei der Neuauflage dieses Wettbewerbs in Hannover. Seit 2007 ist ID-Judo offizieller Bestandteil der Special Olympics, der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannt ist.

Der Lohn für ihre Anstrengungen: Stefanie Drescher wurde 2016 bei der HSK-Sportgala mit Gold ausgezeichnet, im darauf folgenden Jahr erhielt sie Silber. Die Goldmedaille bei den nationalen Special Olympics Sommerspielen 2018 in Kiel war für die BSV-Judoka der Startschuss für ihren ersten internationalen Auftritt: 2019 reiste sie zu den Special Olympics World Games nach Abu Dhabi. Und auch dort setzte sich die Erfolgsserie von Stefanie Drescher fort: In ihrer Klasse WK 2, in der Judoka aufgrund ihrer Behinderung eingeschränkte Judo-Techniken einsetzen können, sicherte sie sich direkt die Bronzemedaille.

Damit nicht genug: Da eine Judoka in der Klasse WK 1, in der trotz Handicap mit Judoka ohne Behinderung trainiert wird und die Techniken gut umgesetzt werden können, ausgefallen war, betrat auch Stefanie Drescher die Tatami. Die Belohnung: eine Silbermedaille – ein großartiger Erfolg. In diesem Jahr konnte die junge Judoka aus dem Sauerland außerdem den Titel der deutschen Vizemeisterin und den 3. Platz bei der Europameisterschaft erringen.

Das Jahr 2019 brachte insgesamt viele Veränderungen mit sich: Gemeinsam mit fünf anderen Judokas wechselte Stefanie Drescher ins Sportleistungszentrum nach Köln-Frechen, wo sie ein Sportstipendium der Gold-Kraemer-Stiftung erhielt. Von nun an konnte sich die Sauerländerin ganz dem Judo als Profi widmen. Sie verlegte auch ihren Lebensmittelpunkt nach Frechen und zog in eine Wohngemeinschaft dort. Im Jahr 2023 unterstützt Stefanie Drescher außerdem die Host-Town-Kampagne der Stadt Meschede. Im Rahmen des Fackellaufs, der die drei Host Towns Winterberg, Olsberg und Meschede verbindet, trägt sie symbolisch die olympische Fackel in den Hennepark.

Und nun das große Finale: Bei den Special Olympics World Games in Berlin räumten die deutschen ID-Judoka richtig ab. Fünf Goldmedaillen gingen an die Athletinnen und Athleten mit dem Adler auf der Brust. Eine davon erhielt Stefanie Drescher, die jubelnd nach ihrem Finalsieg durch die Arena lief. Ihre Sportfreunde und -freundinnen von den BSV-Judoka gratulieren zu diesem Erfolg und hoffen auf einige gemeinsame Trainingseinheiten in Meschede.


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Freude, Erleichterung und Jubel entfesseln sich aus Stefanie Drescher in diesem Moment. Kein Wunder, denn die 36-jährige Athletin hat gerade den absoluten Höhepunkt ihrer Sportkarriere erreicht: eine glänzende Goldmedaille bei den Special Olympics World Games in Berlin. Stefanie Drescher ist eine bemerkenswerte Profi-ID-Judoka, deren sportliche Wurzeln tief im Sauerland verankert sind.

Stolz präsentiert Stefanie Drescher die Goldmedaille, welche die Judoka bei den Special Olympics World Games in Berlin errungen hat. Foto: Drescher 

ID-Judo ist eine Judo-Variante für Menschen mit geistigen Behinderungen. Diese Disziplin existiert seit den 1980er Jahren, und der Behinderten-Sportverein (BSV) Meschede hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Sport Menschen mit Handicap näherzubringen. Hier trat Stefanie Drescher erstmals im Jahr 2010 auf den Tatami, wie die Judo-Matte in der Fachsprache genannt wird. Damals konnte die junge Frau aus Velmede wohl kaum ahnen, dass sie fortan Pokale und Medaillen in Hülle und Fülle sammeln würde. Lothar Braukmann, der zusammen mit Trainer Christoph Gmyrek die BSV-Judoka betreut, beschreibt Stefanie Drescher als "klein, nett und lustig, aber stark und erfolgreich im Sport".

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Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Bereits bei ihrer ersten Teilnahme an einem größeren Turnier, den Judo-Einzelmeisterschaften in Hückeswagen im Jahr 2013, gewann sie den Titel einer NRW-Landesmeisterin. Es folgten zahlreiche weitere Erfolge bei den Bethel-Athletics, den NRW-Landesmeisterschaften und anderen ID-Judo-Wettbewerben. Dennoch erwog Stefanie Drescher zu dieser Zeit immer wieder, zum Zumba-Tanz zu wechseln. "Wir mussten sie praktisch überreden, beim ID-Judo zu bleiben", erinnert sich Lothar Braukmann.

Nicht nur das blieb von Erfolg gekrönt, sondern auch ihre weitere sportliche Laufbahn: Im Jahr 2014 stand die junge Velmederin zum ersten Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen. Sie sicherte sich Gold bei den nationalen Special Olympics Sommerspielen in Düsseldorf. Zwei Jahre später wiederholte sie diesen Triumph bei der Neuauflage dieses Wettbewerbs in Hannover. Seit 2007 ist ID-Judo offizieller Bestandteil der Special Olympics, der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannt ist.

Der Lohn für ihre Anstrengungen: Stefanie Drescher wurde 2016 bei der HSK-Sportgala mit Gold ausgezeichnet, im darauf folgenden Jahr erhielt sie Silber. Die Goldmedaille bei den nationalen Special Olympics Sommerspielen 2018 in Kiel war für die BSV-Judoka der Startschuss für ihren ersten internationalen Auftritt: 2019 reiste sie zu den Special Olympics World Games nach Abu Dhabi. Und auch dort setzte sich die Erfolgsserie von Stefanie Drescher fort: In ihrer Klasse WK 2, in der Judoka aufgrund ihrer Behinderung eingeschränkte Judo-Techniken einsetzen können, sicherte sie sich direkt die Bronzemedaille.

Damit nicht genug: Da eine Judoka in der Klasse WK 1, in der trotz Handicap mit Judoka ohne Behinderung trainiert wird und die Techniken gut umgesetzt werden können, ausgefallen war, betrat auch Stefanie Drescher die Tatami. Die Belohnung: eine Silbermedaille – ein großartiger Erfolg. In diesem Jahr konnte die junge Judoka aus dem Sauerland außerdem den Titel der deutschen Vizemeisterin und den 3. Platz bei der Europameisterschaft erringen.

Das Jahr 2019 brachte insgesamt viele Veränderungen mit sich: Gemeinsam mit fünf anderen Judokas wechselte Stefanie Drescher ins Sportleistungszentrum nach Köln-Frechen, wo sie ein Sportstipendium der Gold-Kraemer-Stiftung erhielt. Von nun an konnte sich die Sauerländerin ganz dem Judo als Profi widmen. Sie verlegte auch ihren Lebensmittelpunkt nach Frechen und zog in eine Wohngemeinschaft dort. Im Jahr 2023 unterstützt Stefanie Drescher außerdem die Host-Town-Kampagne der Stadt Meschede. Im Rahmen des Fackellaufs, der die drei Host Towns Winterberg, Olsberg und Meschede verbindet, trägt sie symbolisch die olympische Fackel in den Hennepark.

Und nun das große Finale: Bei den Special Olympics World Games in Berlin räumten die deutschen ID-Judoka richtig ab. Fünf Goldmedaillen gingen an die Athletinnen und Athleten mit dem Adler auf der Brust. Eine davon erhielt Stefanie Drescher, die jubelnd nach ihrem Finalsieg durch die Arena lief. Ihre Sportfreunde und -freundinnen von den BSV-Judoka gratulieren zu diesem Erfolg und hoffen auf einige gemeinsame Trainingseinheiten in Meschede.


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Stolz präsentiert Stefanie Drescher die Goldmedaille, welche die Judoka bei den Special Olympics World Games in Berlin errungen hat. Foto: Drescher 

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