Klettern in Winterberg

Kletterwald WinterbergParadies für Abenteuerlustige

Klettern, hangeln und balancieren zwischen Himmel und Erde können die Gäste an 52 Stationen im Kletterwald Winterberg auf der Kappe. In ein bis zehn Metern Höhe überwinden sie Parcours mit unterschiedlichen Elementen, in Schwierigkeitsgraden von leicht bis schwer. Die Besucher brauchen nicht besonders durchtrainiert, mutig oder geübt zu sein. Spaß an der Bewegung stehen im Vordergrund. Schon Kinder ab einer Körpergröße von 1,20 Meter können in den für sie geeigneten Parcours klettern. Doch auch Abenteuerlustige und Wagemutige finden ihre Herausforderung.

Die Aufteilung

Die Anlage ist aufgeteilt in fünf Parcours: Einweisungsparcours, Schnupper- oder Kinderparcours eignen sich für Anfänger. Im Fun-Parcours üben sie die nächsten Schritte. Im Abenteuerparcours und Sportparcours finden geübte Kletterer ihre Herausforderung und Abenteuerlustige ihren Adrenalinkick. Von Station zu Station steigern sich Selbstvertrauen und der Spaß daran, gemeinsam mit anderen zuvor Ungeahntes zu vollbringen.

Sicherheit

Sicherheit wird im Kletterwald Winterberg groß geschrieben. Alle Besucher erhalten zunächst eine Einweisung. Beim Klettern sind sie stets gesichert mit festen Gurten. Alle Stationen wurden vom TÜV sorgfältig geprüft und abgenommen.

Hochseilgarten & Niederseilgarten Küstelberg

Wer möchte das nicht? Einmal die eigenen Grenzen ausreizen, das Adrenalin durch den Körper jagen und Erfahrungen sammeln, die alles andere als alltäglich sind. Nach dem erfolgreichen Start des Hochseilgartens am Schloßberg im Medebacher Ortsteil Küstelberg präsentieren die Betreiber mitten im Hochsauerland zwischen den Tourismushochburgen Winterberg (9 km) und Willingen (17 km) mit dem Niederseilgarten ein ebenso spektakuläres Angebot. Der "kleine Bruder" des Hochseilgartens bietet wie sein großes Pendant gleich nebenan eine große Vielfalt an Herausforderungen.

Die Übungen

Nein, so richtig beruhigend sind die Namen der Übungen im Niederseilgarten nun wirklich nicht. Sie sollen es auch nicht sein. Namen wie "Säurefluss" oder "Krokodilsgraben", "Spinnennetz", "Vertrauensfall" oder "Menschenwippe" machen neugierig. Nur der so genannte „Mohawk Walk“ verrät mit seinen festen Bestandteilen Balancierbalken, Halteseilbrücke, Sanduhr und Low-V zumindest teilweise, was auf die mutigen Teilnehmer, die von ausgebildeten und erfahrenen Trainern begleitet werden, zukommt. „Aus einer Vielzahl erlebnispädagogischer Aufgaben lassen sich im Niederseilgarten weitere Aktivitäten zusammenstellen oder werden von den Teilnehmern sogar selbst gebaut“, verrät Betreiber Ludger Korte die Vielfältigkeit der gesamten Anlage.

Das Konzept

Wie der Hochseilgarten mit seinen spektakulären Kletterübungen auf zehn Meter Höhe verfolgt auch das Konzept des Niederseilgartens klar definierte Ziele. Ludger Korte: „Vorrangig geht es um die Gruppenpower. Die Teilnehmer sollen Aufgaben gemeinsam erkennen und lösen und dabei ihre Kommunikation und Kooperation untereinander verbessern, schulen und fördern. Zudem soll das eigene Körperbewusstsein durch eine nicht alltägliche Körperspannung erfahren werden.“ Nach jeder Übung erfolgt eine Reflexion. „Dabei sollen die Rollen und Sichtweisen jedes einzelnen Teilnehmers deutlich werden. Durch diese Reflexionen sind schnell Optimierungsprozesse im Bereich der Vorgehensweise bei Problemen, in der Charakterisierung gruppendynamischer Prozesse, in der Leistungs- und Erfolgswahrnehmung sowie im Bereich der physischen und mentalen Sicherheit möglich“, so Hr. Korte weiter. Auch werden die Teilnehmer sich bewusst über das aktuelle Gruppenklima.

Für Groß und Klein

Das Spektrum der Zielgruppe ist groß. So können sowohl Schulklassen, Unternehmen, Abteilungen als auch Vereine, Mini-Gruppen, Familien, Touristen oder therapeutische Institutionen das Angebot von Hoch- und Niederseilgarten nutzen. Interessant dabei ist, dass die Aufgaben beider „Gärten“ kombiniert werden können. Das Programm des Niederseilgartens umfasst alle Übungen am Boden, im Hochseilgarten warten zum Teil spektakuläre Aufgaben in zehn Meter Höhe auf die Teilnehmer. Angeboten werden sowohl Stunden-Kurse, als auch Halbtages- und Tageskurse.

Mehr Informationen

Detaillierte Informationen über die Kurse, eine Programm-Übersicht sowie Infos über Preise, Anfahrt, Rahmenprogramm und weitere Angebote vom Speedbuggy-Fahren bis zum Skivergnügen erteilen Ludger Korte und Heike Kunz gerne unter 02981 820336 oder unter 0171 2828835. Zudem sind alle Details auch im Internet unter www.aktiv-im-sauerland.de abrufbar.

Klettern im SteinbruchKlettergebiet Steinkuhle

Das Klettergebiet "Steinkuhle" in Neuastenberg bei Winterberg, mit geschieferten Tongestein, ist seit Sommer 2011 fertig eingerichtet und zum Klettern frei gegeben. Die Wand verfügt über sechzehn Routen vom 3 bis 6 Schwierigkeitsgrad bei einer Wandhöhe zwischen 12 und 15 Metern mit südöstlicher Ausrichtung. Der schwierigste Weg ist der "Asten-Blitz", eine 6+. Die meisten Klettertouren liegen im angenehmen 3. und 4. Grad. 

Eingerichtet wurden die Kletterrouten von Markus Schneider und Albrecht Saßmannshausen des DAV Hochsauerland. Parkmöglichkeiten sind direkt oberhalb des Felsen bzw. in der Ortschaft Neuastenberg bei dem Westdeutschen Wintersportmuseum. Der Fußweg zum Felsen beträgt nur wenige Minuten.