IMMER WEITER HOCH HINAUS Überblick über die Dächer der Stadt

Heute ein Flachdach, morgen der Ausbau eines Dachgeschosses mit Wärmedämmung – die Hauptaufgabe eines Dachdecker-Azubis ist das jeweilige Dach wetterfest zu machen.

„Jeden Tag hat der Azubi mit den verschiedensten Materialien zu tun“, erzählt Obermeister Ulrich Bathen, der Dachdecker Innung Arnsberg/Meschede. „So wird es auch nie langweilig.“ Die Aufgabenbereiche sind dabei sehr breit gefächert. Zum Beispiel decken Dachdecker Dächer und machen Außenwände mit unterschiedlichen Werkstoffen schick, sie dichten Flächen und Bauwerke ab oder führen Reparaturen durch. Ebenfalls stellen sie Holzkonstruktionen her und bringen Unterkonstruktionen und Vorrichtungen zur Ableitung von Oberflächenwasser an, bauen Sonnenkollektoren und photovoltaische Elemente ein oder errichten Blitzschutzanlagen. Handwerkliches Geschick ist für diesen Beruf eine wichtige Voraussetzung. Ein gewisses technisches Verständnis und mathematische Grundlagen sind ebenfalls von Vorteil. Der Beruf erfordert zudem körperliche Fitness und Schwindelfreiheit.

Schwerpunkte festlegen

Vor Beginn der Ausbildung legt der Azubi gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb seinen Ausbildungs-Schwerpunkt fest. Zur Wahl stehen Dachdeckungstechnik, Abdichtungstechnik, Außenwandbekleidungstechnik, Energietechnik an Dach und Wand oder Reetdachtechnik. „Die Vielfalt des Dachdeckerberufs ist es, die mich in meiner Ausbildung so begeistert aber auch das Arbeiten im Team macht mir sehr viel Spaß“, berichtet Fynn Eckert, Auszubildender im 2. Lehrjahr bei dem Dachdecker-Betrieb Aland aus Arnsberg. „Durch die direkte Zusammenarbeit mit dem Kollegen, fühle ich mich als Azubi von Anfang an integriert und bin motiviert jeden Tag mein Bestes zu geben. Wir können uns im Team 100%ig aufeinander verlassen und das ist bei unserem Beruf mehr als wichtig.“ Die dreijährige Ausbildung findet in dem jeweiligen Dachdecker-Betrieb statt, die theoretisch- praktische Ausbildung parallel im Bildungszentrum des westfälischen Dachdeckerhandwerks in Eslohe. Während der Ausbildungszeit erfolgt eine Zwischenprüfung. Zum Ende der Ausbildung findet die Gesellenprüfung statt. „Nach dem Abschluss der Ausbildung kann die Gesellin oder der Geselle in unterschiedlichen Dachdecker-Betrieben arbeiten. Ein Dachdecker hat sehr gute Verdienstmöglichkeiten und Fachkräfte werden in unsere Branche händeringend gesucht“, betont Obermeister Werner Müthing von der Dachdecker-Innung Brilon. „Es gibt Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel eröffnen sich viele berufliche Perspektiven und beste Zukunftsaussichten.“

DACHDECKER (M/W/D):

  • Dauer:
    3 Jahre
    Praxis im Betrieb
    Theorie und überbetriebliche Schulungen im Bildungszentrum des westfälischen Dachdeckerhandwerks, Eslohe
  • Abschluss:
    mind. guter Hauptschulabschluss, Realschulabschluss
  • Vergütung:
    1. Lehrjahr: 780,00 EUR
    2. Lehrjahr: 940,00 EUR
    3. Lehrjahr: 1.200,00 EUR

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Zu den freien Ausbildungsplätzen

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Kontakt

DACHDECKER INNUNGEN – Arnsberg/Meschede, Brilon
Weitere Informationen zum Ausbildungsberuf:
www.dachdeckerdeinberuf.de
Offene Ausbildungsstellen im HSK: www.ausbildung-hsk.de