HÄGER BEWEGT IHRE UND DIE ZUKUNFT SEINER AUSZUBILDENDEN Firmenportrait

Hauptsächlich ihres Vaters wegen hat sich Bestwigerin Franziska Seehardt sich für eine Ausbildung zur Berufskraftfahrerin entschieden. Er ist ebenfalls Berufskraftfahrer und hat ihr die Freude am Fahren vermittelt. Jetzt ist sie im dritten Ausbildungsjahr und hat ihre Entscheidung bis heute nicht bereut. Den LKW-Führerschein hat ihr Arbeitgeber finanziert, wie das in der Branche üblich ist. In der ersten Zeit hatte sie stets einen Kollegen an ihrer Seite, seit 1 ½ Jahren fährt sie auch viel allein - und genießt das: „Man hat seine Ruhe, dabei auch Abwechslung und verantwortungsvolle Aufgaben.“

„Ich kann das – und ich mach das gut“ Ihre Arbeit geht mit viele Herausforderungen einher: „Manches davon kann richtig viel Spaß machen. Bei schwierigen Dingen ist man hinterher erleichtert, dass man es geschafft hat. Und dann denkt man: Ich kann das - und ich mach das gut.“ Das sind für sie einige der vielen kleinen Momente, über die sie sich besonders freuen kann.

Keine Extrawurst

Wenn Franziska mit ihrem LKW bei den Kunden ankommt, muss sie die Güter überwiegend selbst abladen. Das ist für Franziska auch völlig in Ordnung. Auf Nachfrage hat sie bisher aber immer Hilfe bekommen. In ihrer Firma findet sie morgens bei der Verladung meist auch ungefragt Hilfe. Auch wenn Franziska gern – und auch gern allein – mit ihren LKW unterwegs ist, ist der Fernverkehr auf Dauer eher nichts für sie: „Ich war einmal über Nacht weg. Aber lange von zuhause weg sein, das kann ich nicht so gut.“

Option zum Wechsel

Die unterschiedliche Einstellung zu Fernfahrten kennt Geschäftsführer Guido Dorenburg sehr genau: „Bei Berufskraftfahrern geht die Schere da sehr auseinander. Bei der Spedition Häger bieten sich auch Möglichkeiten für Kollegen, die z. B. aufgrund von Rückenproblemen nicht mehr „auf dem Bock“ gehen, sie können dann in Richtung Lager oder Disposition wechseln. Auch weibliche Berufskraftfahrer beschäftigt die Spedition Häger so einige. Franziska Seehardt ist allerdings die erste weibliche Auszubildende indiesem Beruf. Dazu Dorenburg: „Ich habe meinen Kopf durchgesetzt, bei der Frage, ob wir sie nehmen – und ich bin nicht auf die Nase gefallen.“

Bürojob, aber alles andere als langweilig

Jacqueline Harnischmacher aus Oeventrop ist seit letztem August in der Firma. Sie macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. In den letzten drei Monaten war sie in der Abteilung Logistik, jetzt ist sie in der Buchhaltung: „Ich mag die Vielfalt dieses Berufes. Und hier gibt es die unterschiedlichsten Bereiche, in die man hineinschnuppern kann und reichlich Erfahrung sammeln kann.“ Als nächstes wird sie Abteilung Dispo durchlaufen. Wie es dort zugeht, weiß Dorenburg genau: „Danach wird sie auch wieder froh sein, wenn sie in einen Bereich gehen kann, wo weniger Trubel ist“, sagt er schmunzelnd. Jacqueline scheint das nicht abzuschrecken, im Gegenteil: „Mit gefällt es beiJacqueline Harnischmacher aus Oeventrop ist seit letztem August in der Firma. Sie macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. In den letzten drei Monaten war sie in der Abteilung Logistik, jetzt ist sie in der Buchhaltung: „Ich mag die Vielfalt dieses Berufes. Und hier gibt es die unterschiedlichsten Bereiche, in die man hineinschnuppern kann und reichlich Erfahrung sammeln kann.“ Als nächstes wird sie Abteilung Dispo durchlaufen. Wie es dort zugeht, weiß Dorenburg genau: „Danach wird sie auch wieder froh sein, wenn sie in einen Bereich gehen kann, wo weniger Trubel ist“, sagt er schmunzelnd. Jacqueline scheint das nicht abzuschrecken, im Gegenteil: „Mit gefällt es beiHäger gut, weil man hier so akzeptiert wird, wie man ist. Hier wird nicht versucht, jemanden in eine Richtung zu drängen. Man kann selber herausfinden, was liegt mir, was liegt mir nicht.“ 55 Mitarbeiter beschäftigt die Spedition, drei davon sind Auszubildende. Neben den vorgestellten jungen Frauen hat am 1. Februar ein junger Mann im Logistikbereich seine Ausbildung begonnen. Aus diesem Bereich kommt auch Guido Dorenburg. 2012 hat er bei Häger angefangen, zunächst die Speditionsleitung übernommen und „aus der Vertretung wurde irgendwann einmal die Komplettübernahme der Spedition.“ Er ist der erste externe Geschäftsführer des Unternehmens seit der Firmengründung im Jahre 1930.

„Wir sind breit aufgestellt“

Dorenburg definiert, was Häger hauptsächlich von anderen Speditionen unterscheidet: „Die Vielfältigkeit.“ Und dann erklärt er: „Wir haben so eine große Vielfalt an verschiedenen Fahrzeugen, dass wir bis auf Schüttgut und Silotransporte eigentlich alles fahren.“ Die blauen Fahrzeuge der Spedition mit dem prägnanten Firmenschrift sind im Umkreis von 50 Kilometern bestens bekannt, aber auch deutschlandweit unterwegs. Umzüge führt das Unternehmen ebenfalls durch, woraus auch der Slogan „Wir bewegen Ihre Zukunft!“ entstand. Eine Aussage, die sicherlich auch auf die Zukunft der Häger-Auszubildenen zutrifft. Für manche Kunden sind auch Transporte bis in die USA nötig, dafür arbeitet Häger dann mit Partnerfirmen zusammen.


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