Landesbetrieb Straßenbau NRW Firmenportrait

Abwechslungsreich und vielfältig – Aus- und Weiterbildung im öffentlichen Dienst beim Landesbetrieb Straßen NRW

Spannend und kommunikativ, teamorientiert und eigenverantwortlich, kreativ und zukunftssicher – so lassen sich aus Sicht von Sven Koerner, Leiter der Regionalniederlassung Sauerland Hochstift die Beschäftigungsmöglichkeiten beim Landesbetrieb Straßenbau NRW beschreiben. Aber was macht überhaupt der Landesbetrieb Straßenbau NRW? Kurz gesagt, plant, baut und betreibt er die Bundes- und Landesstraßen. „In unserer Regionalniederlassung, die die Kreise Höxter, Paderborn, Soest und den Hochsauerlandkreis (HSK) umfasst, sind das allein für die beiden letztgenannten 414 Kilometer Bundesstraßen und 1059 Kilometer Landesstraßen“, berichtet Sven Koerner, Leiter der Niederlassung Sauerland-Hochstift. Hinzu kommen die zugehörigen Radwege. Mehr als 400 Mitarbeiter in Innen- und Außendienst kümmern sich darum, das Straßen- und Radwegenetz zu unterhalten. Zum Innendienst gehören Planungs- und Bauingenieure sowie Kollegen, die sich mit der Vermessung, dem Betrieb der Straßen und dem Verkehr beschäftigen. Zudem sorgen an acht Standorten unsere Straßenwärter für eine sichere und ordnungsgemäße Straße. Junge, motivierte Menschen in spannenden Berufsfeldern auszubilden, hat sich der Landesbetrieb ebenfalls zur Aufgabe gemacht.

Abwechslungsreich – der Ausbildungsberuf als Fachkraft für Straßen und Verkehrstechnik

Seine Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik hat Marvin Floren bereits vor sieben Jahren erfolgreich abgeschlossen. Seitdem ist er in der Planung am Standort Meschede tätig. „In der Ausbildung habe ich das Arbeiten mit verschiedener Software gelernt und habe verschiedene Abteilungen durchlaufen“, erklärt er. Als Grundlage hat Floren in seiner Lehrzeit nicht nur Vermessungsarbeiten durchgeführt oder Straßen- und Verkehrsführungen errechnet. Auch das Erstellen von Gelände- und Entwurfsplänen für Straßen, Bauwerke, Geh- und Radwege standen auf dem Plan. „Radwege sind heute mein Spezialgebiet“ erklärt der 31-Jähjrige. „Aber ich arbeite auch an Ausschreibungen mit, stelle Kostenberechnungen auf oder schaue mal bei laufenden Baumaßnahmen vorbei – die Abwechslung ist es, die meinen Job ausmacht“, weiß er.

Seit kurzem bietet die Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift auch ein Duales Studium an. Es kombiniert die fundierte Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik mit dem Studium des Bauingenieurwesens. Der Clou: nach erfolgreichem Examen, gibt es eine Weiterbeschäftigungsgarantie.

Foto: Marvin Floren ist als ausgebildete Fachkraft für Straßen und Verkehrstechnik vor allem im Planungsteam aktiv.

„Mein Traum ist es, als Bauleiter die unterschiedlichen Baustellen zu überwachen und zu koordinieren“

„Als Kind war Legotechnik meine große Leidenschaft“, erklärt Fabian Hömberg. Die Technik- Faszination hat den 25-jährigen auch im Berufsleben immer begleitet. Und so wundert es nicht, dass der gebürtige Lennestädter heute als Bauingenieur in der Abteilung Betrieb & Verkehr bei Straßen.NRW tätig ist.

„Nach dem Abitur wusste ich nicht, was ich werden wollte und hatte meinen Fokus zunächst auf eine Ausbildung als Mechatroniker gelegt“, erläutert Hömberg. Ein Hinweis aus dem Bekanntenkreis ließ ihn umschwenken. Er begann vor rund vier Jahren sein Duales Studium zum Bauingenieur/Bauzeichner bei Straßen NRW. An vier unterschiedlichen Ausbildungsstätten, der Regionalniederlassung Südwestfalen, der Berufsschule und der Uni Siegen sowie einem externen Ausbildungszentrum lernte Hömberg nicht nur in Fächern wie Statik, Straßenbautechnik oder Bauchemie wichtige Grundlagen für den späteren Berufsalltag. Auch der praktische Anteil kam mit Einsätzen auf Baustellen, in der Bauüberwachung oder Planung nicht zu kurz. Hinzu kamen die Ausbildungsphase mit dem Berufsabschluss des Bauzeichners sowie die praxisnahen Ausbildungsteile im Bildungszentrum mit den berufsnahen Handwerkstätigkeiten von Maurer, Schreiner und Co. „Ich würde das duale Studium jedem empfehlen, der technisches Interesse, mathematisches und naturwissenschaftliches Verständnis und Spaß an allen Bereichen des Bauwesens hat“, so der Hobby-Mountainbiker.

Foto: Fabian Hömberg hat ein Duales Studium bei Straßen.NRW in Netphen absolviert. Heute ist er als Bauingenieur am Standort Meschede im Einsatz.

Vom Ausbildungsberuf des Vermessungstechnikers bis zur Inspektorenausbildung im Vermessungsbereich

Bevor Floren und Hömberg überhaupt mit ihrer Planung beginnen können, benötigen sie die Daten des örtlichen Geländes. Eine Aufgabe, die der Vermessungsbereich des Landesbetriebs Straßenbau NRW übernimmt und eine Vielzahl von Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet. An erster Stelle steht der Ausbildungsberuf des Vermessungstechnikers. Gerade Technik begeisterte junge Menschen kommen voll auf ihre Kosten. Denn mit hochmodernen Geräten wie Tachymeter, Satelliten gestützten Empfängern, Laserscannern und innovativen Vermessungsdrohnen können sie die Umgebung aus einem neuen Blickwinkel erfassen.  „Vom Ausbildungsberuf des Vermessungstechnikers über das duale Studium mit Fachrichtung Vermessungswesen bis hin zur Inspektorenausbildung im Vermessungsbereich – hier ist einiges möglich“, weiß Koerner. Und abwechslungsreich sind die Aufgaben allemal. Draußen arbeiten oder im Büro immer in Verbindung mit dem Einsatz von verschiedenen komplexen Techniken, Messmethoden und den dazugehörigen Geräten – das macht das Aufgabenfeld so spannend.

Theorie und Praxis vereint – der Ausbildungsberuf Straßenwärter*in

Reizvoll ist es für viele auch, die Straßen und Wege in Schuss zu halten. Der abwechslungsreiche Beruf als Straßenwärter*in kann im Landebetrieb in einer dreijährigen Ausbildung erlernt werden. „Ich wollte immer einen Job, in dem ich praktisch und draußen arbeiten kann“, erklärt Jan Rademacher, Auszubildender als Straßenwärter. Sein Traum hat sich erfüllt. Der 16-Jährige ist im ersten Ausbildungsjahr und erlernt die theoretischen Grundlagen der Baustoffkunde und  Geometrie in der Berufsschule. Daneben erlangt er die praktischen Fertigkeiten  in seinem Berufsalltag auf der Straße sowie in Fortbildungskursen für einzelne Handwerke, wie zum Beispiel des Maurer- oder Schreiner-Handwerks. Von Pflasterarbeiten über den Umgang mit Beton und Asphalt über die Grünpflege bis hin zum Großgeräteeinsatz von Baggern und Bankettfräsmaschinen, sein Job ist zu jeder Jahreszeit von Abwechslung geprägt. „Heute kleine Ausbesserungsarbeiten, morgen Grünschnitt oder ein plötzlicher Wintereinbruch – das ist das Spannende an meiner Ausbildung als Straßenwärter“, fasst Rademacher zusammen.

Foto: Jan Rademacher ist im ersten Ausbildungsjahr am Standort Meschede im Einsatz.


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