Oventrop GmbH & Co. KG Firmenportrait

Unterschiedliche Karrieren im Olsberger Traditionsunternehmen

Karriere ohne Studium? In der heutigen Zeit fast schon ein Ding der Unmöglichkeit. Nicht so bei der Firma Oventrop. In dem familiengeführten Unternehmen, das weltweit tätig ist, erhalten Auszubildende nicht nur eine fundierte und hochwertige Ausbildung, sondern auch die Möglichkeit, aufgrund der persönlichen Befähigungen die Karriereleiter nach oben zu steigen. Mit und ohne Studium.

Text: Christel Zidi
Fotos: Sabrinity

Aus der 1851 gegründeten „Arnold Oventrop & Co. Messing- und Bronzewarenfabrik“ ist ein Unternehmen geworden, das heute zu einem der führenden europäischen Hersteller wegweisender, modularer Systeme für die SHK-Branche zählt. Gerade ist die Oventrop GmbH & Co. KG mit einer Produkt- und Service-Offensive sowie einem neuen Markenauftritt gestartet. Bei Oventrop geht es immer um die Sache – nämlich um modulare Lösungen für effizientes Wärmen, Kühlen und sauberes Trinkwasser. Die Oventroper sind stolz auf ihre Qualitätsprodukte. Als echte Sauerländer sind die Oventroper geradeheraus und bodenständig, immer persönlich, im Umgang mit ihren Kunden und verstehen sich genauso auch als Partner im Team. Man unterstützt sich gegenseitig, denn gute Lösungen gelingen am besten zusammen. Stolz kann das Unternehmen auch auf seine Personalführung und Personalpolitik sein. Für diejenigen, die eine Ausbildung in dem Sauerländer Familienunternehmen absolviert haben, bieten sich Chancen, die so wohl nur noch selten zu finden sind.

Steffen Hoffmann ist ein gutes Beispiel dafür. 2012 hat er in der unternehmenseigenen Lehrwerkstatt seine, wie er betont „sehr hochwertige Ausbildung“ zum Industriemechaniker abgeschlossen. Nach seiner Ausbildung war er zunächst kurz im Wareneingang tätig, anschließend verstärkte er das Team der Zeitwirtschaft. Oventrop unterstützte ihn zeitgleich bei seinen Weiterbildungen zum REFA-Techniker und REFA-Ingenieur. 2018 übernahm Steffen Hoffmann, damals erst 28 Jahre alt, die Leitung der Montagen. Ungewöhnlich in seinem Alter, das ist dem heute 32-jährigen bewusst: „Generell ist es nicht selbstverständlich, dass man in so jungen Jahren eine Führungsposition mit derart viel Verantwortung übertragen bekommt.“

Oventrop gibt einem das Vertrauen, die Unterstützung und den nötigen Freiraum“, um sich selbst zu entwickeln, sagt Hoffmann. Allerdings geht es nicht ohne den nötigen Einsatz: „Hier wird auch mal auf solche Dinge geachtet, wie: Wer läuft die Extrameile? Wer hat Spaß am Job? Dankbar und ein wenig verwundert über die ihm gebotene Möglichkeit ist der Olsberger, der jetzt in Brilon wohnt, noch immer: „Und plötzlich ist man nicht mehr nur verantwortlich für die Tätigkeit, die man macht, sondern für die Leute, die die Tätigkeit verrichten.“

Einen völlig anderen Werdegang hat Svenja Decker. „Ich habe mich so gefreut, dass ich das Kooperative Studium hier bei Oventrop machen konnte“, berichtet sie. „Ganz so selbstverständlich ist das für Frauen in technischen Berufen ja immer noch nicht.“ Für das Unternehmen Oventrop offenbar schon. 2015 begann Svenja Decker ihr Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen-Gebäudesystemtechnologie an der FH in Hagen/Lüdenscheid. Praktisch sah es für die gebürtige Meschederin so aus, dass sie in Vollzeit studiert hat und in den Semesterferien bei Oventrop gearbeitet hat – festangestellt. 2019 machte sie ihren Bachelor und arbeitet seitdem in der Digitalen Geschäftsentwicklung. „Eine sehr zukunftsweisende Abteilung mit spannenden Tätigkeitsfeldern, welche es in der Form bisher nicht in vielen Unternehmen gibt.“ Svenja Decker hat berufsbegleitend ein Masterstudium begonnen. „Das mache ich dann „nebenher“ am Wochenende“ sagt sie und schmunzelt. Auch hier kann sie auf die Unterstützung des Unternehmens zählen.

„Man muss nicht unbedingt ein Studium haben, um Karriere zu machen“, fasst Stephanie Betten die Ausbildungssituation bei Oventrop zusammen, „Wenn man sich von Anfang mit einbringt, kann das auch anders funktionieren.“ Betten betont auch, dass qualifizierte Fachkräfte immer benötigt werden.

„Die Firma Oventrop sieht sich als bodenständiges Sauerländer Unternehmen“, sagt Marketing-Managerin Stephanie Betten, „hier arbeiten Menschen, die mit dem Sauerland verwurzelt sind.“

Trotzdem kommt bei dem einen oder anderen jungen Menschen auch mal das Fernweh hoch. „Kein Problem“, weiß Stephanie Betten, „Wir sind mit Tochterunternehmen und Vertretungen nicht nur in Europa vertreten, sondern: bspw. auch in China, Russland oder Australien“.

Aber am schönsten ist doch immer noch im Sauerland, woll?


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