KOMM MIT AUF DEN RICHTIGEN HOLZWEG Zimmer/in - ein besonderer Beruf mit uralter Tradition

Während der dreijährigen Zimmerer-Ausbildung werden anspruchsvolle Holzbauten für z.B. Wohnhäuser, Schulen oder große Industriebauten geschaffen. Dazu wird täglich mit den verschiedensten Holzmaterialien und Baustoffen gearbeitet. „Aber auch bei Umbauten und Modernisierungsmaßnahmen, bei Sanierungen von Fachwerkhäusern oder bei größeren Ingenieurbauwerken sind die Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Zimmerers gefragt“, ergänzt Richard Greitemann, Obermeister der Zimmerer-Innung Hochsauerland. „Mit Holz geht einfach (fast) alles!“

Selbständig arbeiten und gemeinsam anpacken „Ein Zimmerer-Azubi muss aus stabilem Holz geschnitzt sein, bei komplizierten Bauplänen durchblicken und sich Zeichnungen räumlich vorstellen können“, berichtet Obermeister Greitemann weiter. „Längst hat auch der Computer Einzug in unsere Holzbaubetriebe gehalten. Er hilft bei der Erstellung technischer Zeichnungen oder bei CNC-gesteuerten Maschinen für die Fertigung von Bauteilen.“ Holzhäuser sind wieder sehr gefragt; hier verbinden sich altes Wissen mit nachhaltigem Denken. Die klimagerechte Verbesserung der Wärmedämmung im Fassaden-, Wandund Dachbereich sowie die Deckung von Dächern stellen die Zimmerer immer wieder vor neue Herausforderungen. Dabei ist der Zimmerer ein wahrer Experte auf den Gebieten des energiesparenden Bauens, Sanierens, Renovierens und bei dem Einsatz von nachhaltigen Baustoffen. Die Zukunft des Berufs ist gesichert, die Branche blickt positiv in die Zukunft. Auch Ronja Schneider, Auszubildende im 2. Jahr beim Zimmererbetrieb „Wiese und Heckmann“ in Olsberg: „Ich habe schon an vielen spannenden Aufträgen mitarbeiten dürfen. Die verschiedenen Tätigkeiten eines Zimmerers konnte ich mir vor Beginn der Ausbildung gar nicht so richtig vorstellen. Umso begeisterter bin ich, wie spannend und abwechslungsreich die Ausbildung ist.“ Teilweise durfte sie schon eigene Kundenaufträge komplett abarbeiten: “Das macht mich natürlich sehr stolz. Ich freue mich jeden Abend zu sehen, was ich während des Tages mit meinen Händen geschaffen habe.“

Die Balken, die die Welt bedeuten

„Nach erfolgreichem Abschluss der Zimmerer-Ausbildung kann der Geselle oder die Gesellin sich zum Beispiel zum Zimmererpolier oder Vorarbeiter weiterbilden, den Meistertitel erwerben, Restaurator werden oder auch ein Studium beginnen (z. B. Bauingenieurwesen, Architektur, Holztechnik)“, erklärt Obermeister Greitemann weiter. „Den Karrierechancen sind keine Grenzen gesetzt.“

ZIMMERER (M/W/D):

  • Dauer:
    3 Jahre
    Praxis im Betrieb
    Theorie in der Berufsschule + überbetriebliche Lehrgänge am BBZ
  • Abschluss:
    mind. guter Hauptschulabschluss, Realschulabschluss
  • Vergütung:
    1. Lehrjahr: 736,00 EUR
    2. Lehrjahr: 984,00 EUR
    3. Lehrjahr: 1.196,00 EUR

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Kontakt

ZIMMERER INNUNG – Hochsauerlandkreis
Weitere Informationen zum Ausbildungsberuf:
https://www.bauberufe.net/zimmerer.html
Offene Ausbildungsstellen im HSK: www.ausbildung-hsk.de